Meine Motivation


Die Arbeit für den Wahlkreis steht im Mittelpunkt meiner Politik. Ich treffe in den Landkreisen Osterholz und Verden viele Menschen, deren Ideen ich mit nach Berlin nehme und dort weitertrage. Vor Ort bin ich verwurzelt, hier komme ich her und hier bin ich unterwegs, um Ideen aufzunehmen. Ich habe angefangen, Politik aktiv mitzumachen, weil ich sehe, wie Politik das Leben vor Ort verbessern kann und Politik die Gesellschaft gestaltet.

 

Mein Wahlkreis ist ländlich geprägt. Am Rande der Metropole Bremen gelegen gibt es eine gute Infrastruktur, liebenswerte Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten und einen verantwortungsbewussten, innovativen Mittelstand. Jedoch hat der ländliche Raum auch seine eigenen Herausforderungen, die politisch angesprochen und gelöst werden müssen: Der demografische Wandel beeinflusst das Leben auf den Höfen, in den Betrieben, Dörfern und Städten. Wir müssen dafür sorgen, dass der ländliche Raum gestärkt wird, dass Infrastruktur, wie schnelles Internet und gute Straßen, ausgebaut werden und wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen für Landwirtschaft und Tourismus erhalten. Die Landwirtschaft steht unter einem enormen Strukturwandel hin zu mehr Flächen, mehr Tieren und mehr Technologie. Wir müssen unsere bäuerliche Struktur dabei schützen und ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten sichern. So erhalten wir das Vertrauen in unsere Lebensmittel und eine lokale Wertschöpfung.

Mir als Tierschutzbeauftragte ist auch die Verbindung von Landwirtschaft und Tierschutz eine Herzensangelegenheit: Generell bin ich der Meinung, dass wir unser Wirtschaften an die Tiere anpassen müssen, und nicht die Tiere an die Wirtschaft. Auch viele Betriebe in Osterholz und Verden gehen hier mit gutem Beispiel voran. Für mich heißt der Einsatz für Tiere, nicht nur Probleme aufzuzeigen, sondern auch konstruktive Lösungen aufzuzeigen. Ein Beispiel ist die Zucht zurück zum Zwei-Nutzungs-Huhn, damit männliche Küken nicht mehr geschreddert werden müssen. Ein weiteres Beispiel ist die mangelnde Finanzierung von Tierheimen, wo wir gemeinsam nach einer guten Lösung suchen müssen. Mir ist es wichtig, ein offenes Ohr für alle Seiten zu haben, um letztendlich realistische Verbesserungen für den Tierschutz zu erreichen.

 
 

Ein wichtiges Thema ist - gerade auch für mich als Mutter - die Kinderbetreuung. Berufstätige Eltern sind auf eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung mit ausreichenden Kapazitäten angewiesen. Ein Kitaplatz darf zudem kein Privileg sein. Ich setze mich deshalb für eine gebührenfreie Kinderbetreuung ein.

In Berlin bearbeite ich genau diese Fragen, die meine Heimat stark betreffen. In den Ausschüssen Ernährung und Landwirtschaft und Recht und Verbraucherschutz kann ich mich diesen Zukunftsfragen für ein gutes Leben in ländlichen Räumen widmen. Neben diesen Ausschüssen arbeite ich auch in den Ausschüssen für Finanzen und Kultur und Medien mit. Gerade mit Blick auf meinen Wahlkreis und die Künstlerdörfer Fischerhude und Worpswede habe ich spannende Möglichkeiten für gute Rahmenbedingungen für ein kulturelles Angebot im ländlichen Raum zu sorgen.